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Gesetz
über das Nebeneinkommen der Pfarrer, Vikare und Kirchenbeamten

vom 27. Juni 1962

(ABl. 1962 S. 113)

Die Landessynode der Pfälzischen Landeskirche hat auf Grund der §§ 23, 45 und 75 Abs. 2 Ziff. 3 der Kirchenverfassung folgendes Gesetz beschlossen:
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§ 1

Die Übernahme eines bezahlten Nebenamtes oder Nebengeschäftes durch Pfarrer, Vikare und Kirchenbeamte bedarf der Genehmigung des Landeskirchenrats.
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§ 2

1 Nebeneinkommen aus nicht selbstständiger Arbeit wird nach Richtlinien des Landeskirchenrats auf die Dienstbezüge angerechnet. 2 Nebeneinkommen aus Tätigkeiten, die bereits bei der Einstufung in die Besoldungsgruppen berücksichtigt wurden, wird voll angerechnet.
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§ 3

1 Dieses Gesetz tritt am 1. September 1962 in Kraft. 2 Zum gleichen Zeitpunkt tritt das Gesetz über das Nebeneinkommen der Pfarrer, Vikare und Kirchenbeamten vom 6. Juni 1957 in der Fassung des Gesetzes vom 14. Dezember 1959 außer Kraft.